Auf Sylt wurde ein 47-jähriger Serieneinbrecher festgenommen
Husum (ots) - Bereits am letzten Samstag, dem 21.1.12, wurde nachmittags
eine männliche Person aus der Nachbarschaft beobachtet, wie sie sich an
einem Haus in 25999 Kampen zu schaffen machte. Die alarmierte Polizei
musste feststellen, dass es dort zu einem Einbruch gekommen war.
Zwischenzeitlich war der Täter allerdings geflüchtet.
Aufgrund der
Personen- und Fahrzeugbeschreibung und der Aufmerksamkeit eines Bürgers
konnte eine Fahndung ausgelöst werden. Von Beamten der Sylter
Schutzpolizei wurde das Fahrzeug in Westerland festgestellt. Es wurde
gestoppt und der Fahrer als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Da
er das Fahrzeug zudem unter Alkoholeinfluss geführt hat, wurde ihm noch
eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten. Wegen des
begangenen Einbruchs wurde über die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung
seiner Wohnung angeordnet. Bei dieser gemeinsamen Maßnahme von Schutz-
und Kriminalpolizei wurden etliche Gerätschaften der
Unterhaltungselektronik sowie weitere Gegenstände gefunden und
sichergestellt, bei denen der Verdacht bestand, dass sie aus Diebstählen
stammen könnten. Bei der anschließenden Vernehmung durch die
Kriminalpolizei räumte der 47-jährige Tatverdächtige ein, diverse Taten
in der zurückliegenden Zeit auf der Insel begangen zu haben. Das
Diebesgut wollte er verkaufen, musste aber feststellen, dass sich gerade
Unterhaltungselektronik nicht leicht zu Geld machen lässt, weil jeder
vermutet, dass es sich um Stehlgut handelt und sich bei Ankauf wegen
Hehlerei strafbar machen könnte. Mit dieser Festnahme ist es wiederum
gelungen, innerhalb kürzester Zeit einen Täter dingfest zu machen. Es
wird jetzt geprüft, welche Taten dieser Person zuzuordnen sind und
welche der sichergestellten Gegenstände zu den einzelnen Tatorten
passen. Sodann wird an die Geschädigten herangetreten, um die Sachen
wieder auszuhändigen. Es zeigte sich wiederum, wie notwendig es ist,
dass Menschen offene Augen haben für Vorgänge, die in ihrer
unmittelbaren Umgebung passieren und dann auch die Polizei informieren.
