Freitag, 19. September 2008

Explosionsgefahr stoppt Syltshuttle und Sylter Autoverkehr

Autostau in List auf SyltNette Geste, den Wartenden wurde mit Brötchen und Getränken die Zeit etwas erträglicher gemacht.

Ein Leck, in einem mit explosiven Chemikalien befüllten Kesselwagen am Rande des Bahnhofs von Niebüll, hat den Bahnverkehr nach Sylt zum erliegen gebracht. Die Autoverladung zur Insel wurde am Mittag eingestellt.


Das führte natürlich sofort für einen Ansturm auf die Autofähre ist List. Obwohl man dort kurzfristig auf das erhöhte Aufkommen von Fahrzeugen reagierte, konnten kilometerlange Staus bis zum Orteingang von List nicht verhindert werden. Die Polizei regelte dann den Verkehr und leitete vor allem Busse über den Ellenbogen um.
Die Reisenden mussten stundenlange Wartezeiten in kauf nehmen, den die Kapazität der Syltfähre ist nunmal auf 85 Einheiten begrenzt. Erst gegen Mitternacht waren alle Autos verschifft. Auf der dänischen Seite bot sich das gleiche Bild mit Menschen die nach Sylt wollten. Heute fährt das Syltshuttle wieder.